Abschied von der Seidenreiher-Insel

Zum Frühstück streike ich mal wieder. Gestern Abend beim großen Abendessen habe ich wie üblich zu arg zugeschlagen. Und die Fußball- und Literaturgespräche mit Kai bis in die tiefe Nacht hinein fordern auch ihren Tribut. Fünf Minuten vor dem Ende der Frühstückszeit tauche ich im Restaurant auf, erkläre den Kollegen, ich hätte bisschen Magendrücken, und schlürfe noch einen süßen Wasserreisbrei in mich hinein.
Im Anschluss folgen eine kleine Wanderung am See entlang und auf eine Aussichtsplattform, bei der die Gefahr der Überanstrengung gleich Null ist. Nur die schwüle Hitze setzt mir zu. Ich suche etwas Spannung. Mein Ausflug auf einen künstlichen Felsen am See wird prompt zum Oh- und Ah-Fotomotiv. Bisschen peinlich. Damit sind die Höhepunkte unseres zweiten Tages auf der Seidenreiher-Insel, die eigentlich ja nur eine Halbinsel ist, auch schon genannt. Vor Einbruch der Dunkelheit sind wir wieder zu Hause.