Von verlorenen Schlüsseln und verdampftem Wassser
Irgendwie bin ich im Alltag angekommen. Das erkennt man daran, dass sich auch die üblichen Peinlichkeiten endlich wieder einstellen. Ich komme nach Hause und stelle beim Versuch die Wohnung aufzuschließen verstört fest, dass mein Schlüssel weg ist. Habe ich den im Unterricht liegen lassen? Ich gehe zur Rezeption, um nach einem Ersatzschlüssel zu fragen. Dort liegt mein Schlüssel. Ich muss ihn stecken gelassen haben.
Nachmittags dann die erste Fachbereichs- bzw. Institutssitzung in meinem Beisein. Der Weg führt durch eine dichte, graue Nebelsuppe. Die Abschlussarbeiten werden verteilt: Jeder der insgesamt zehn Hochschullehrer darf zwei Studenten betreuen. Das wird ein Spaß!
Szenenwechsel: Ich sitze am Computer, um Prüfungen zu erstellen (damit werde ich noch den Rest der Woche zu tun haben). Was ist eigentlich aus dem Wasser geworden, das ich vor geraumer Zeit auf den Herd gestellt habe? Antwort: Das Wasser ist Dampf und der Kochtopf Schrott.