Morgens halb sieben in China
Ich muss mich beeilen rechtzeitig zum Bahnhof zu kommen, damit ich den Zug nicht verpasse. Ich steige ein und erblicke in der Bahn eine Person, die ich kenne. Ich überlege, ob ich sie anspreche, aber ich kann, nein, ich will das jetzt nicht. Meine Lippen sind versiegelt. Ich bleibe stehen. Muss sowieso bald aussteigen. Habe ich mein Fahrrad dabei, das ich festhalten muss? Weiß nicht mehr. Dann hält die AKN auf Höhe der Autobahn, an der Brücke, obwohl da gar keine Haltestelle ist. Die bekannte Person steigt auch aus. Es geht zurück Richtung Großenaspe, Surhalf (dort hatte ich im August meine Physiotherapie). Ich denke: Was soll der Quatsch, wieso nehme ich die AKN, wenn ich nur in den Surhalf will? Ich richte nun das Wort an die Person neben mir: „Da hätte ich auch direkt hingehen können, das wäre schneller gegangen.“
Was man so träumt zwischen 6.12 Uhr und 6.21 Uhr, wenn man den Wecker noch mal kurz zum Schweigen bringt, ehe man aufstehen muss am Montagmorgen...