Der Tintenkiller der Zukunft
Zwischenprüfungswoche. Das bedeutet stöhnende Studenten an allen Fronten und Korrekturen (an insgesamt 77 Prüfungen) bis zwei Uhr nachts. Die herausragende Beobachtung innerhalb dieser Woche ist wohl die Studentin, die mit folgender innovativer Technik ihre Fehler verschwinden lässt: Der Tintenkiller der Zukunft, der hier entwickelt wurde, ist Tesafilm, den man auf das auszutilgende Wort drückt und dann wieder abreißt mit dem Ergebnis: Papier dünner, Fehler futsch. Verblüffend!
Ausgerechnet der Absolventenjahrgang scheitert an einer vermeintlich leichten Übung. Der mit Fehlern gespickte Ausschnitt aus einer fiktiven Abschlussarbeit hat bei den meisten Studenten nach der Zwischenprüfung mehr Fehler als vorher. Ziel der Klausur war aber eigentlich, alle Fehler auszumerzen, und nicht, neue hinzuzufügen, indem man richtige Sätze vermurkst: 80 Prozent durchgefallen. Da müssen wir wohl noch mal ran.