Aus dem Rennen
Pustekuchen. Ich lese eher versehentlich meine Nachrichten unter dem alten Dienstleister web.de und an die Adresse schickt Herr Li (sinngemäß): Wir haben unsere Auswahl schon gemacht. Wer etwas dagegen hat, bitte umgehend mitteilen, da wir bis heute 18 Uhr die Liste an die Veranstalter in Guangzhou schicken müssen. Natürlich ist diese Frist längst Vergangenheit (denn ich lese die Nachricht ja einen Tag später) und natürlich haben Herr Li und seine Kollegen zwei (von insgesamt acht) ganz andere Studenten ausgewählt, als ich es getan hätte. Für mich zählt ja nur Grammatik. Ich repliziere leicht gereizt: „Eure Kandidaten werden kaum Chancen haben. Die waren bei mir schon am ersten Abend aus dem Rennen.“ Ich ergänze (sinngemäß): Naja, nun ist's geschehen. Machen wir das Beste draus. Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten und ist eine sehr ausführliche Begründung für die Entscheidung, an der sich ja nun nichts mehr ändern lässt.
Da fragt man sich natürlich: War meine Meinung wirklich gefragt?