Operation gelungen, Patient lebt!
Begib dich in das Krankenhaus, gehe nicht über los, ziehe keine 4000 Mark ein. Leider ist es kein Monopoly-Spiel, das mich zum zweiten Mal binnen eines halben Jahres auf den OP-Tisch bringt, sondern eine so genannte Metallentfernung. Wieder wache ich also in einem Klinikzimmer auf; diesmal, in der Lehmannklinik zu Neumünster, liege ich allerdings allein. Ansonsten ist alles wie dereinst im Juli: Wieder habe ich eine bandagierte Schulter, wieder hängt an mir so eine Plastikflasche dran, in die einige Kubikzentimeter eigenen Blutes getropft sind. Und wieder gilt meine erste Sorge dem Austausch der peinlichen OP-Kluft gegen eigene Kleidungsstücke des täglichen Gebrauchs.