Am Ende des Weges
Als ich morgens um zehn in Nanjing ankomme, bin ich so ausgeruht, dass ich dem Glitzern des Xuanwu-Sees, an dessen Nordende der Bahnhof liegt, nicht widerstehen kann und die ca. drei Kilometer bis nach Hause am See entlang zu Fuß zurücklege. Das Gepäck ist ja nicht mehr so schwer, seit ich die dicken Wintersachen nicht mehr spazieren, sondern am Leib trage. Aber mein Übermut rächt sich: Abends falle ich kränklich und mit Kopfschmerzen ins Bett. Eine zähe verschleppte Erkältung kündigt sich an.