Olé!
Irgendwie habe ich doch wieder den richtigen Riecher gehabt. Irgendwie muss ich geahnt haben, dass es sich lohnen würde, für das Halbfinal-Rückspiel gegen Olympique Lyon aufzustehen. Ich habe den Wecker auf 3 Uhr gestellt, aber ich kann ihn vor dem Klingeln wieder abschalten, denn exakt um 2.44 Uhr werde ich nach drei Stunden Schlaf von selbst wach, liege aber noch zehn Minuten, bis ich mich entschlossen vor den Fernseher schleppe und auch gar nicht mehr lange auf Olic' erstes Tor zu warten brauche. Nach dem Abpfiff, 0:3, kriege ich den Adrenalinpegel natürlich nicht mehr rechtzeitig auf Normal-Null und wälze mich noch zwei Stunden hellwach in der Koje herum. Vor mir liegen vier Unterrichtsstunden am Vormittag. Ich halte gut durch. Doch am Nachmittag, zwischen Mittagessen und Bibliotheksdienst, pfeifen meine Lider, schwer wie die Beine von Van Beuyten, die erste Halbzeit ab und ich muss mal kurz in die Kabine...