Per aspera ad Aufschlag
Heute geht es meinem Magen-Darm-Trakt schon besser (ist auch nichts mehr drin), wir haben fünfzehn frühlingshafte Grad. Aber der Betreiber des Uni-Tennisplatzes ist nicht zu sehen. Ich überrede Alain, meinen französischen Kollegen, nicht ganz ohne Mühe, über den Baum auf den Maschendrahtzaun zu steigen und dann auf der Innenseite des Zauns wieder hinabzusteigen. Der Seiteneinstieg ins Tennis gelingt. Die Jungs, die um zwei Uhr mit Schlüssel hereinspaziert kommen, staunen nicht schlecht. Leider nicht über meinen Aufschlag. Apropos schlagen: Wir müssen noch 13 Tage tot schlagen, ehe der Unterricht wieder beginnt...
Zum Glück sind die Bücher für meine Bibliothek gekommen: dreißig Werke der zeitgenössischen Liteatur. Ich lese "Schuld" an zwei Tagen durch, es folgt "Der Himmel ist kein Ort".